Was bisher geschah
11.12.2017

    Kontakt:

    Wohnprojekt Kusel:

    Die Wohnerei Kusel

    Körborner Str. 11

    66869 Kusel

    Tel: 0 63 81 - 7256

    0 15 22 - 958 82 19
    info(at)wohnerei-kusel(dot)de

    Was bisher geschah

     

    Seit 2008 befasst sich die Initiative mit der Entwicklung des Projektes. Die Initiatoren waren eine Gruppe von 6 Personen, die sich vorgenommen hatten, ein Wohnprojekt in Kusel zu realisieren. Sie organisierten mit viel Engagement eine Impulsveranstaltung, um ihre Idee in der Stadt Kusel bekannt zu machen.

     


    2009 wurde der Verein „Ökosiedler Westpfalz“ mit ca. zehn Mitgliedern gegründet. Dieser Verein hat in seiner Satzung festgeschrieben, das generationsübergreifende Wohnen  zu fördern und zu entwickeln.
    Die Gruppe nahm verschiedene professionelle Beratungsseminare in Anspruch, wobei sich die Zusammensetzung der Gruppe änderte, weil die Ziele und somit auch die Verbindlichkeiten immer deutlicher wurden.


    2010 bildete sich eine Kerngruppe von drei Familien heraus, die verantwortlich die Planung und Ausführung grundlegender Schritte für das Wohnprojekt übernahm.
    Zur Meinungsbildung besuchten wir verschiedene Wohnprojekte u.a. Amaryllis in Bonn, WohnSinn in Darmstadt, WohnArt in Bad-Kreuznach, Ebertsheimer Papierfabrik, Domino in Gießen, Mika in Karlsruhe, Sandberghof in Darmstadt. Hierbei wurden uns die Ziele und Möglichkeiten von Wohnprojekten sehr lebendig dargestellt und wir hatten überall sehr motivierende und inspirierende Gespräche und Diskussionen. Es wurde uns klar, was wir wollen und was nicht.

    Im August 2010 nahmen wir eine professionelle Beratung in Anspruch, die durch die Unternehmensberatung „Contract“ in Karlsruhe durchgeführt wurde. Diese Beratungstermine halfen uns dabei, wichtige Entscheidungen schneller zu treffen und strukturierter zu arbeiten.


    Im Februar 2011 fiel die Entscheidung für den Architekten Heiko Anken.
    Da die Frage nach dem Grundstück immer weiter in den Mittelpunkt rückte und uns von weiteren Planungsschritten abhielt, beauftragten wir einen Immobilienmakler, der uns bei der Suche nach dem richtigen Bauplatz helfen sollte. Schon im April 2011 entschieden wir uns dann für das Grundstück auf der Schlosshöhe in Kusel – Diedelkopf.

    Im September 2011 wurde der projektbezogene Bebauungsplan durch den Kuseler Stadtrat genehmigt.


    Anfang 2012 wurde das Grundstück neu vermessen und wir unterzeichneten im Februar 2012 den Kaufvertrag. Zurzeit beschäftigen wir uns intensiv mit der Finanz- und Bauplanung.

    Anlässlich der landesweiten "Aktionswoche Wohnen" fand im September 2012 der erste Besuchertag auf unserem Grundstück statt, zu dem über die lokale Presse und per Handzettel eingeladen wurde. Ungefähr 100 Besucher genossen bei schönstem Wetter und Kaffee und Kuchen die Atmosphäre und konnten sich umfassend über unser Projekt und gemeinschaftliches Wohnen im Allgemeinen informieren. 


    Ab 2013 bestand unsere Gruppe aus 7 Parteien und 4 Generationen, die das Projekt ein Jahr lang voran trieben und eine intensive Aquise betrieben. Und Anfang 2014 konnten wir erfreulicherweise auch die übrig gebliebenen Wohnungen an Interessenten vergeben, sodass aktuell keine Wohnungen mehr frei sind. Unser Projekt besteht nun aus 9 Wohnungen in verschiedenen Größen. Unter unserem Dach werden künftig 4 Generationen vertreten sein, der jüngste ist 18 Monate, der älteste 94 Jahre alt.


    Mai 2014: Die Vorstände unterschreiben den Bauantrag.


    Anfang Juni 2014: Unser Architekt Heiko Anken zieht mit seiner selbst entworfenen Ökowohnbox auf dem Grundstück ein, um die Bauaufsicht vor Ort führen zu können.




    Vom 18. Juli bis zum 21. November 2014 geschah viel auf unserem Grundstück.

    Nachdem das alte Bauernhaus abgerissen werden musste, begannen die Bauarbeiten mit dem 1.Spatenstich am 18. Juli unter großer Beteiligung kommunaler Politiker, Besuchern aus Mainz (Herr Back von der ISB, Justizminister Jochen Hartloff sowie Frau Berit Herger von der Beratungsstelle Lebenswohnraum) und der Nachbarschaft und Freunden der Wohnerei.

     

    Danach begann Firma Jung mit den Gründungsarbeiten. Nachdem die Regenwasserbehälter und die Behälter der Grauwasseranlage „versenkt“ waren, wurden der Kellerraum und Technikraum, in den das BHKW und die Speichereinheit eingebaut werden, erstellt.


    Am 3.November begann nach langer Planungszeit die Holzbaufirma Tülp aus Altenglan mit dem Bau des 3-stockigen Holzgebäudes. Es war faszinierend zu sehen, wie sich die großen und schweren Teile millimetergenau einfügten.

      

     

     


    Am 21.November wurde das Richtfest gefeiert.